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Trabiforum  |  Diskussionen  |  Trabant Technik  |  Thema: Mischungsverhältnis 1:100 beim Trabant 601 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Mischungsverhältnis 1:100 beim Trabant 601  (Gelesen 100806 mal)
Beffen10
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« Antwort #45 am: 21. Februar 2012, 21:52:50 »

mooin..   :smiley1289

ich habe mal gerechnet:   (der gute dreisatz)

wenn ich, wie wir alle ja eigentlich, 20 liter tanken, passt es genau E30 zu mischen, wenn man 5 liter E85 und 15 liter E10 tankt  :)
also man liegt dann genau bei E28,75, wobei weniger ja auch nicht schlecht ist  :smiley1289


das ding ist nur, ob noch mehr andere, die vllt mal reinschnuppern in dieses forum, auch zusätzliche erfahrungen gesammelt haben.


@flo:   kann ich mir da sicher sein, dass bei E28 nichts passiert?   :smiley1295
warscheinlich schon, oder? das wird sich auch bei den jetzigen temperaturen mit vollsynthetischem öl mischen?



     ich finde dieses thema unglaublich spannend und interessiere mich stets für andere meinungen und vor allem erfahrungen

schönen abend noch.    :wink
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Flo
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« Antwort #46 am: 25. Februar 2012, 12:22:28 »

Hallo Beffen,

ja das funzt auf alle Fälle, vermutlich ist die Alk-Konzentration  niedriger da im Winter kein "reines" E 85 angeboten wird.

Falls es dich beruhigt, ich bin mehrere zehntausend km mit E85 gefahren (Im Corsa 1.2) und das ging ohne jegliche Probleme.
Weder Schläuche noch irgend etwas anderes ist je kaputt gegangen, warum auch ?

Das Du synt.Öl verwenden willst kann ich nicht nachvollziehen da Du eigentlich sparen willst, verwende doch mineralisches.

@Little.

Bist Du dir sicher das man vollsynt.Öl empfehlen kann? Ich habe gerade eine Bekanntmachung eines Trabantclub´s oder Teilelieferanten im Kopf der gerade das Gegenteil behauptet nämlich "...so kommt es bei Verwendung von vollsynt Öl  des öfteren zu verklebten Kolbenringen
...Wir empfehlen daher bei mineralischen Ölen zu bleiben." :smiley1693
Nachvollziehbar könnte ich hier keinen (vllt wirtschaftlichen) Grund erkennen das eine abzulehnen um das andere zu verkaufen.

Wenn ich finde werd ich mal scannen und einstellen.

Mfg Flo

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Little
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« Antwort #47 am: 27. Februar 2012, 09:28:08 »

@ Flo: Ja, ich bin mir sicher. Kolbenringe verkleben nach meiner Auffassung durch Ölkohle und gerade Ölkohle soll ja bei dem vollsynhetischen Öl weniger oder gar nicht auftreten. Ich habe schon viele verklebte Kolbenringe gesehen, die mit mineralischem Öl gefahren wurden. Die Bekanntmachen würde ich gern mal sehen. Ich habe mit vollsynthetischem Öl erstens nur gute Erfahrungen gemacht und zweitens bessere Erfahrungen wie mit mineralischem. Aber mal nachgedacht: Was soll im vollsynthetischen drinnen sein, was die Kolbenringe verkleben könnte?!? Bei vollsynthetischem Öl und den zusätzlich enthaltenen Additiven werden die Eigenschaften verbessert und nicht verschlechtert. Warum sollte der Trabantmotor eine Ausnahme machen? Dazu gibt es keinen Grund!
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Beffen10
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« Antwort #48 am: 28. Februar 2012, 22:59:40 »

schönen guten abend  :smiley1289


also ich habe schon öfter von nem bekannten gehört, dass seine dkw RT 175 bj. 55 (ich hab ne rt125, darum redeten wir drüber) vom vollsynthetischen öl kolbenklemmer hatte.
er hat dann den test gemacht und im gleichen verhältnis mineralisches öl gefahren, wobei ausdrücklich kein kolbenklemmer mehr vorkam.

@ alle: ich hab neulich die kompression gemessen und bekam auf dem einen zylinder den wert 7,8 bar und auf dem anderen 7,0 - 7,1 bar heraus.  ich habe vor 600 km die kopfdichtungen neu gemacht und mit vorgeschriebenem drehmoment (um die 44 nm) festgezogen. sollte man die nochmal nachziehen? eigentlich ja nicht, weil sie ja mit der geforderten kraft angezogen worden sind und sich ja normal nicht lösen, oder??  ist die differenz der kompression zwischen beiden pötten beunruhigend?? der motor zieht auf jeden fall gut durch und das kerzenbild beschrieb ich ja bereits.

@alle: denkansatz: kann es (verklebte kolbenringe) nicht auch von der art und güte der verbrennung im zylinder abhängen, wie die ringe aussehen?
ich hab auf jeden fall hellbraune kerzen. mit vollsynthetischem (bis jetzt 1:80)

@ flo: also meine E30 mische kannst du mir gut empfehlen.
          wenn ich sparen will, kann ich dann nicht auch einfach pflanzenöl nehmen? ist egal welches?
          löst sich dass auch bei niedrigeren temperaturen besser im "E30" als anderes öl ?
          du hast ja eh davon gesprochen, dass es sich besser im benzin und alkohol löst und ja allgemein auch besser ist für den
          motor, oder?



wieder viele fragen. bitte alle kommentieren !     :smiley1299
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« Antwort #49 am: 29. Februar 2012, 10:23:29 »

"ich habe von Bekannten gehört...."

Das sind wir bei der bekannten Forenproblematik. Das würde ich, wenn ich es von meinem Bekannten höre, ernsthaft bei dem Bekannten hinterfragen und ich empfehle im Forum extrem vorsichtig mit solchen Aussagen um zu gehen. Wir hier als Leser können absolut nichts damit anfangen und sollten auch nichts darauf geben. Das bringt uns nicht weiter. Testergebnisse von Bekannten sind das eine aber frag ihn doch mal bitte, was er denkt, welcher Bestandteil des vollsynthetischen Öls bei ihm die Klemmer verursacht haben soll?! Was soll das mineralische da besser machen, dass der Kolben dann nicht mehr Klemmt??
Es könnte z. B. sein, dass Kolbenspiel nicht stimmte. Nach den Klemmern hat sich ein erhöhter Verschleiß und damit ein erhöhtes Spiel eingestellt und dann klemmte er paralell zum Ölwechsel nicht mehr. Ebenso hat mineralsches Öl weniger oder keine Verschleißadditive wodurch sich ebenfalls das Kolbenspiel schneller erhöht, der Motor schneller verschleißt bzw. auch schneller einfährt und die Gefahr von Klemmern temporär geringer wird. Man müsste viele weitere Parameter wie z. B. Laufleistung/Temperatur von deinem Bekanten abfragen um so eine Erfahrung hier im Forum ernst nehmen zu können.

Unterschiedliche Kompression kann an den Drehschiebern und Drehschieberflächen liegen. Ebenso beinflußt der Sprit die Kompression erheblich. Also ein trockener Zylinder hat z. B. auch kaum Kompression. Ich würde auf deine gemessenen Werte nichts geben, hauptsache der Motor läuft gut.
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Flo
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« Antwort #50 am: 04. März 2012, 13:43:09 »

Hallo,

@little:

ich such nach der Bekanntmachung,mal sehen wo die liegt.

 Im übrigen habe ich festgestellt das fehlende Kompression sich erheblich auf die Ölablgerungen auswirkt. :smiley1681
 Die Verbrennungungstemp. hängt bekanntlich erheblich von der Kompression ab,(siehe Mitteldruck,Arbeitsdruck usw), und eben fehlende Kompr. und damit Temp. führt zu Ablagerungen. Mineralische Öle haben bestimmte Zusätze die die Abbrandtemp.der Ölreste herabsetzen.
Bei vollsynt. fehlen diese Zusätze,- meines Wissens-, bzw sind in der Konzentration erheblich veringert. Somit wären vermehrte Rückstände und verklebte Ringe zu erklären . Ich denke das bei einem intakten Motor das Öl keine Auswirkungen, hat bei einem nicht ganz taufrischen (der ein oder andere Klemmer) mineralisches  Vorteile hat.


@beffen:
Kompression bei Betriebstemp und voll offener Drosselklappe messen, Unterschiede bis 15-20 % sind unbedenklich,bei minderzylindrichen leidet bei Unterschieden die Leerlaufruhe und Leistungsentfaltung stärker als bei mehrzylindrichen. logisch oder?  :smiley1678
 
Du kannst pfl-Öl nehmen, das günstigste ist grad gut genug. (Raps- oder Sonnenblumenöl.)
Teurere Öle sind auch nutzbar, aber nicht nur teurerer sondern auch ökologisch bedenklich. siehe Palmöl/Regenwald.

Der Alkanteil im E30 ist nicht hinderlich bei der Schmieröllösung, und längere Temp unter -5°C sind nicht mehr zu erwarten. Keine Angst. :smiley1299
Sollte an Bergen -zum Beispiel- ein Hochtempklingeln einsetzen dann leicht den Choke ziehen und oben am Berg anhalten und an der Gemischregulierschraube  in Richtung fett drehen. Das sollte reichen.

Falls nicht: Sprit nachtanken, also aufgeben, oder daheim Hauptdüse etwas größer wählen -abhängig vom Gaser- etweder 120(ältere Gaser außer HB28 2-6) oder 115 bei Vergaser H1-1und HB28 2-6, beim H1-1 sollte auch die Zd vergrößert werden.

Das Hochtempklingeln  tritt allerdings nur auf wenn der Motor bereits Nebenluft zieht ,ansonsten laufen speziell die älteren Gaser bis 2/3 Last fett und werden erst gegen Volllast fast mager.
 Allerdings nie unter Lamda 0,9. Das klingeln tritt aber erst bei Volllat und Lamda 1 oder noch magerer auf.

Bedingung Zündung richtig eingestellt!!! sonst klingelt der Motor aus anderen Gründen.


Einen  erheblicheren Einfluss auf die Lebensdauer des Motors haben Zünd-sowie Vergasereinstellung !!!

Das pfl-Öl , Mineral- bzw Vollsynt -Öl haben einen etwa gleichgestellten Einfluss auf die Lebensdauer, stimmt aber  Zündungs- oder Vergasereinstellung nicht,  kanns das beste Öl nicht retten!

Mfg Flo

« Letzte Änderung: 05. März 2012, 17:48:22 von Flo » Gespeichert
Flo
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« Antwort #51 am: 28. April 2012, 15:49:55 »

Hallo,

mit neuem (wenig gebrauchten) Motor und 1/80 mineralöl fahr ich nun seit ca 300 km ohne Probleme,hoffe das bleibt so!
Weiter runter möchte ich nicht gehen da auf dem Kanister 1/50 als  Minimalzugabe aufgedruckt ist.

Mfg flo
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« Antwort #52 am: 30. April 2012, 12:04:45 »

 :smiley1678
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« Antwort #53 am: 17. Mai 2012, 21:57:47 »

Hallo,

immer noch Mischung  1 zu 80   und der Motor läuft einwandfrei und ruhig.

Nur eins gibt mir zu denken: der Motor ist dicht, Zündung steht bei ca 3,5 mm vor OT und die Kiste klinglt mit E10 das es weh tut.
Mit Super E5 so ruhig wie selten einer.
Sollen 5% den Unterschied machen,und das nur bei dem Motor?Hab andere Motoren mit höhren Anteilen gefahren und nicht gehört.

Nun hat meiner einer den Vergaser mal beschnüffelt und... nichts alles iO, Abgaswerte bei 2,8Vol% auch iO  -und so hoch wie bei noch keinem von meinen-.(Vergaser HB 28 3-9)

Soll heißen: fette Gemische klingeln nicht/spät, aber er tut´s  :o

Ratlosigkeit macht sich breit.

Kennt jemand ne günstige Methode den Alk-anteil im Sprit zu messen/bestimmen?


Mfg Flo







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Flo
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« Antwort #54 am: 20. Mai 2012, 18:26:38 »

Hallo,

so, zufrüh gefreut nach der etwa 4 Tankfüllung mit 1zu80 ist mir heute der Motor 4 mal auf einer Strecke von knapp 120 km fest gegangen.

Dabei liefen die ersten 80 km ganz gut, dann Pause (kurz Geburtstagskind gratuliert 30 min), dann gerade Strecke ca 95-100 (2/3 Gas)
gerade am Gas weg nehmen weil Dorf in der Nähe und...   Motor brummt... will gas geben aber ... nichts aus !
Choke gezogen und sofort wieder gestartet... ging... Geräusch normal, sachte weiter choke auf halb, gas weg, motor brummt und ...aus .


So gings noch 2 mal dann war ich daheim, Kerzen raus, beide rehbraun, hätte vermutet das beide oder zumindest eine angeschmolzen/schwarz/grau wäre, aber nichts.

Werde mal die Zylinder abziehen wetten es ist der 1 Zylinder ?.


Mfg Flo
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« Antwort #55 am: 21. Mai 2012, 11:24:43 »

Mir ist früher oft der Motor fest gegangen. Das äußerte sich bei mir aber darin, dass er blockiert. Danach waren Späne an der Kerze. Ich weis nicht, was du mit "brummen" meinst.
Ich bin nach wie vor bei 1:100, E10 und einem Motor mit vermutlich hoher unbekannter Laufleistung. Klingeln habe ich absolut nicht. Anbauteile Mikuni, MBZA und vollsynthetisches Mischöl. Ich fahre Stadt und bergige Landstraße gern vollgas.
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Flo
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« Antwort #56 am: 21. Mai 2012, 18:47:49 »

Hi Little,

mit brummen meine ich das kurze dumpfe Geräusch vor´m festgehen,dh fest is er ja nicht wirklich waren nur Kolbenklemmer mit Beschädigung der Ringe. Warum ist mittlerweile auch klar, der Riemen hängt in Fetzen. :smiley1681

Für die Lima hat wohl noch gereicht für den Lüfter nicht.

Mir war klar das es nicht an der Schmierung liegt wäre sonst wohl eher passiert.

Im übrigen war der Motor nicht aus der Bewegung heraus zu starten ,blockierte sofort bzw Kupplung rutschte durch, mit dem Anlasser gings aber.


Egal weiter gehts, werde nach der Instandsetzung doch mal synt-Öl probieren!


So long...

Flo
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« Antwort #57 am: 21. Mai 2012, 19:21:03 »

Der Riemen in Fetzen? Der war wohl noch original DDR? ;)
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Flo
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« Antwort #58 am: 22. Mai 2012, 20:28:50 »

Hi Little,

Nö echt Westdeutsch, aber gut"abgehangen" bestimmt  10 Jahre alt vor Einbau.  :smiley1681


Mfg Flo

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« Antwort #59 am: 25. Mai 2012, 22:02:35 »

Na so was.  :smiley1646
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