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Trabiforum  |  Diskussionen  |  Trabant Technik  |  Thema: P50 steht seit 1990, einfach mal starten? 0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: P50 steht seit 1990, einfach mal starten?  (Gelesen 14207 mal)
forchi
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« am: 20. Juni 2012, 19:27:31 »

Also..... Hab die Tage nen P50 in ner Scheune entdeckt..... Steht laut Aussage der Besitzerin seit 1990 dort und wurde nicht mehr bewegt.



Hat 120.000 gelaufen, wurde mal komplett lackiert und ich hab ihn der Omi abgequatscht um ihn zu retten.....

Meine Frage nun: Karre aus der Scheune schieben und einfach mal versuchen zu starten oder Motor doch erst komplett auseinandernehmen und reinigen?!
« Letzte Änderung: 20. Juni 2012, 19:32:51 von forchi » Gespeichert
Little
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« Antwort #1 am: 20. Juni 2012, 20:43:35 »

 :smiley1785

Den Motor brauchst du nicht zerlegen. Du musst aber den Tank ausbauen und mindestens reinigen bzw. je nach Zustand innen entrosten. Den Vergaser musst du ausbauen und reinigen, da sind vom alten Sprit ggf. feste Rückstände drinnen und ggf. sind Düsen zugesetzt. Bei der Gelegenheit neuen Spritschlauch verwenden und natürlich Benzinhahn zerlegen und reinigen und dann kannst du mit neu aufgefülltem Benzin starten.

Sieht gut aus der Kleine.  :smiley1637
« Letzte Änderung: 20. Juni 2012, 20:45:06 von Little » Gespeichert
forchi
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« Antwort #2 am: 20. Juni 2012, 23:03:33 »

Ich hab einfach nur Angst, dass die Kolben evtl. durch die lange Standzeit fest sein könnten oder so?!

Muss zugeben, dass ich mich in der Materie "Trabant" auf absolutem Neuland befinde :D

Aber hört sich doch schon mal gar nicht so verkehrt an :D Dann wird er erstmal fahrbar gemacht und noch 5 Tage bewegt bevor es dem Trabant an die Pappe geht..... mal gucken wie er unter dem Kleid aussieht, aber da kann man ja mit den ganz alten Baujahren relativ viel Glück haben, die haben noch dickes Fleisch :D
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Little
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« Antwort #3 am: 21. Juni 2012, 08:57:17 »

Ich habe es noch nicht erlebt, das Kolben festgerostet waren, wenn Kerzen, Krümmer und Vergaser montiert waren. Du kannst ein wenig Öl durch die Kerzenlöcher kippen bevor die mit Tank und Vergaser anfängst, da kann das Öl noch etwas einwirken. Hab ich aber noch nie gemacht und auch Motoren die 20 Jahre standen, sprangen sofort an.
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AndreundseinKombi
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mein Kombi, am 30.12.2009

« Antwort #4 am: 22. Juni 2012, 16:15:23 »

 :smiley1678 :smiley1678 :smiley1678

Glück muss man haben  :o :o
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trabipaul
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« Antwort #5 am: 24. Juni 2012, 20:05:48 »

Moinsen.
Tja hab n P 50 der ca 20 Jahre aufn Blumenladen stand sieht auch entsprechend aus.
Nach reinigen der Kontakte,Vergaser,Tank,Sicherungen neu überbrücken mit 12 Volt ( alte 6 Volt lassen als Puffer) ölen der Züge Schlüssel rum rendengdeng zwar viel Rauch aber er läuft.

Letzte Woche n Kombi geholt das selbe Spiel,alles schon bereit er ist bj 63.
Stell mal mehr Bilder rein von innen und Motor auch die Papiere und vergess nicht ihn zu registrieren so weiss die Nachwelt welcher Wagen überlebt hat.
Gruss Paul.

PS:Brauchst von irgendwas n Foto melde dich,telenr sende mal mit per PN, kann ich dir was sagen über bestimmte Sachen vom Wagen.

« Letzte Änderung: 24. Juni 2012, 20:11:00 von trabipaul » Gespeichert
forchi
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« Antwort #6 am: 24. Juni 2012, 20:42:05 »

Wie gesagt, muss das Ding erstma bei Omi vom Hof retten.... War die Tage nochmal da, die Chancen stehen wohl sehr gut, dass ich ihn bekomme, sagte sie. Sobald ich das Ding von dort abgeholt habe, werde ich hier sicherlich noch mehr Bilder verbreiten und auch alle nötigen Dinge tun um seine Existenz publik zu machen :D

Danke für die freundliche Aufnahme im Forum =)
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trabipaul
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« Antwort #7 am: 26. Juni 2012, 21:52:40 »

Heute den Kombi erfolgreich gestartet mit 12 Volt an 6 Volt alte Batterie als Puffer.
Läuft gut noch gerade stellen zm nachschauen wegen den Getriebeöl ist neues drinn.
mfg.

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forchi
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« Antwort #8 am: 07. Juli 2012, 14:11:03 »

Gerade per Telefon die definitive Zusage bekommen. Fahr jetzt direkt hin und räume in der Scheune soweit auf, dass man Ihn rausholen kann  :D

soweit ich sehen konnte: bodengruppe sieht noch gut aus, ansatz von flugrost..... vorne auf der fahrerseite ist er in der radhausschale faustgroß durchgerostet, wie es unter dem duroplast aussieht, kann ich noch nicht sagen, aber gehe mal aufgrund der soliden basis bisher von einem guten zustand aus..... freue mich schon wenn ich das ding abhole.....

schlüssel und papiere habe ich leider nicht mehr, aber mit kaufvertrag und eigentumsnachweis sollte es doch sicherlich machbar sein neue papiere ausgestellt zu bekommen, oder?

wie bekomme ich das fahrzeug ohne schlüssel bewegt? lenkradschloss kaputtmachen und "neu" kaufen oder gibt es eine alternative ohne etwas kaputtmachen zu müssen?
« Letzte Änderung: 07. Juli 2012, 20:27:35 von forchi » Gespeichert
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« Antwort #9 am: 08. Juli 2012, 16:22:40 »

Moin,

na wenn der wirklich so alt ist, dann wird der vermutlich gar kein Lenkradschloss haben. Meiner ist von 72 und hat auch keins, solange die Türen also offen sind wirds da keine Probleme geben.

gruß flop
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forchi
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« Antwort #10 am: 08. Juli 2012, 17:18:00 »

echt?! na das wäre ja echt super..... stimmt, jetzt wo du es sagst, fällt mir auf, dass in der betriebsanleitung ein lenkradschloss nicht erwähnt wurde......

wie sieht das mit den reifen aus? sind das schlauchreifen?! habe gelesen es gab sowohl schlauchreifen als auch schlauchlose.....


brauch jetzt nur eine größere garage, dann kann es sofort losgehen mit der restauration.

vergaser wird im ultraschallbad gereinigt, der tank bekommt eine behandlung mit kies und cola von innen und rostumwandler von außen.... spritleitungen neu und dann mal gucken ob er anspringt :D
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« Antwort #11 am: 10. Juli 2012, 11:14:37 »

Herzlichen Glückwunsch!!

Ich möchte dir keineswegs die Freude nehmen aber du solltest dich auf diverse Schweißarbeiten einstellen, wenn du die Pappen abgenommen hast. Die Zulassungskriterien wurden vor nicht zu langer Zeit verschärft. Je nach persönlicher Einstellung der Tante auf der Zulassungsstelle lässt die Gesetzeslage Auslegungsspielraum. Es kann also problemlos funktionieren, muss es aber nicht.
Die Felgen und Reifen gehören mit Schlauch montiert.
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« Antwort #12 am: 10. Juli 2012, 13:52:44 »

Den "Auslegungsspielraum" gibt es schon immer. Hab in Sachen Zulassungen aber gute Chancen, da ich selbst mal einige Zeit lang bei einem Zulassungs-Service gearbeitet habe und die LDS'er Zulassungsstelle mein Gesicht als nett und freundlich kennt, also daran sollte es nicht hapern ^^

Zumal es wahrscheinlich keine H-Zulassung wird, sondern eine normale, unter Umständen mit Wechselkennzeichen, aber da muss ich mich erstma nochmal genauer informieren.

Und bis dahin vergeht ja sowieso erstmal eine Menge Zeit :D

Was da an Schweißarbeiten auf mich zukommt, daran möchte ich noch gar nicht denken :D Davon will ich mich erst selbst überzeugen, vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm :D Soll ja vorkommen ^^
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« Antwort #13 am: 12. Juli 2012, 17:32:26 »

Moin,

ich hatte auch mal überlegt meinen mit H-Zulassung anzumelden, einerseits habe ich aber zu viel daran verändert und andererseits macht beim Trabi die H-Zulassung auch gar keinen Sinn, da die Steuern für Oldtimer unabhängib vom Hubraum ermittelt werden und ca. 190€ betragen während die normale Besteuerung bei ca.156€ für die 0,6l liegen (siehe Autoscout Kfz-Steuerrechner). Versicherungstechnisch ergibts sich da glaube ich auch kein Vorteil...

gruß Flop
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« Antwort #14 am: 12. Juli 2012, 19:21:02 »

Wie versichert man denn einen nicht mehr originalen Trabant?! Ich meine Oldtimerversicherungen gehen nur im Originalzustand und wenn ich jetzt mal in Richtung check24.de gucke und n Vergleich anstellen will, gibts nen 500er Trabant nicht mehr in der Liste  :smiley1299
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